„Sie ist zurück!“

Sie ist zurück! Nach 74 Jahren hat Schäpes Schinkelkirche wieder eine Turmuhr. Und was für eine: Sie wird per Funk gesteuert, muss nicht aufgezogen werden und hat immer die genaue Uhrzeit. Sie geht nicht nach und nicht vor“, sagt Hartwig Remy. Kurzum: Nach diesem modernen Zeitmesser in historischer Gestalt können die Schäper fortan ihre Uhren stellen.
Schinkelkirche Schäpe 2010

Schinkelkirche Schäpe 2010

Schinkelkirche Schäpe 2019

Schinkelkirche Schäpe 2019 mit neuer Turmuhr

Die Rückkehr der Kirchturmuhr ist ein historischer Moment für Schäpe, der ohne Brimborium fast unbemerkt über die Bühne ging. Für die Turmarbeiten standen noch die Gerüste da, deshalb musste die Uhrschnell installiert werden“, sagte Remy, der Vorsitzende des Fördervereins, der sich 2010 gegründet hatte, um ein Ziel zu verfolgen, Geld für die Rettung des Gotteshauses sammeln. Die Gunst der Stunde wurde genutzt, um nicht noch einmal Gerüste für den Uhren-Einbau aufstellen zu müssen. Finanziert wurde die neue Kirchturmuhr über Spenden. Die Schäper gaben bis jetzt 4920 Euro, auswärtige Turmuhr-Freunde legten 1700 Euro obendrauf. Die alte Uhr an der Kirche hatte in den letzten Kriegstagen im April 1945 aufgehört zu schlagen. Granaten trafen das Gotteshaus und beschädigten auch die Kirchturmuhr. 74 Jahre später hat der Turm sogar auf allen vier Seiten Ziffernblätter. Ursprünglich war auf der Westseite des Turms keine Uhr, weil damals auf der Seite nur wenige Leute wohnten“, erzählt Remy. Wenn schon, denn schon haben sich die Vereinsmitstreiter gesagt und beim Uhren-Neubau auch die vierte Seite des Turms bestückt. „Dafür mussten die Ziffern und Zeiger nachgeschmiedet werden.“ Die blauen Ziffernblätter sind nach historischem Vorbild nachgestaltet worden.
alte, beschädigte Turmuhr der Schinkelkirche Schäpe
Die neue Turmuhr tickt bereits richtig, aber sie schlägt noch nicht. Das Hammerwerk muss noch eingebaut werden, damit sie für alle hörbar ist“, so Remy, der empfiehlt, sie dann täglich um 18 Uhr schlagen zu lassen. Noch dieses Jahr soll das passieren. Die alte Turmuhr war ein Geschenk einer Gräfin aus Borkheide an das Dorf Schäpe, weiß Remy. Am 26. Oktober 1921 begann die Uhr zu schlagen, was groß gefeiert wurde. Das Werk am Gotteshaus ist noch nicht ganz vollbracht. Der Innenbereich muss noch saniert und gemalert werden“, sagt der Fördervereinschef. In diesem Jahr soll alles fertig werden. Zwei Wünsche möchten die Vereinsmitglieder dann noch erfüllen. „Wir wollen den Schwungnutzen, um Geld für die Erneuerung der Friedhofsmauer zu sammeln. „Und die Kirche soll wieder eine Orgel bekommen, die 1945 wie die Turmuhr kaputt gegangen war. Um Geld für die Turmuhr zu sammeln, hatte der Verein auch Patenschaften für Ziffern und Zeiger vergeben. Die Namen der Paten, die gespendet haben, sollen auf einer Plakette verewigt werden. „Die Plakette wird wahrscheinlich am Turmeingang befestigt.“ Und was macht der Förderverein, wenn alles saniert ist? Wir kümmern uns dann um die Kultur und das Dorfleben, das in der Kirche stattfinden soll“, sagt Remy. Die Kirche wird künftig Gotteshaus und kommunales Gemeindezentrum sein, mit Ausstellungen, Hochzeiten, Konzerten und Lesungen.
Montag, 21. Oktober 2019|Allgemein|

Eine Stunde im Fünf-Minuten-Museum

Es ist eingerichtet wie Großmutters Wohnstube und besticht durch seine Winzigkeit.

Das Fünf-Minuten-Museum, von dem hier die Rede ist, ist die neue Attraktion im kleinen Schäpe. Die Ortsbewohner gaben ihrem Museum diesen Namen, weil der Besucher die Schau fünf Minuten absolvieren kann. Doch wer sich genauer umschaut, braucht ein Stunde.

1-Stunde-im-5-Minuten-MuseumHartwig Remy mit Fotoalbum auf dem Sofa in Schäpes Fünf-Minuten-Museum.

So stellt man sich das Landleben vor gut 100 Jahren vor: Der Dorflehrer hält sich Bienen, um sich mit dem Honigverkauf sein mageres Gehalt aufzubessern, auf der Dorfstraße läuft eine Kuhherde und im Schäper Gasthof schläft ein Mann in Schräglage auf seinem Stuhl, weil er zu tief ins Glas geschaut hat.

Solche und viele andere Bilder aus der Schäper Vergangenheit können sich Besucher jetzt in der neuen Attraktion des kleinen Ortes anschauen – im Fünf-Minuten-Museum, das durch seine Winzigkeit besticht. Gäbe es nicht schon in Nudow ein Mini-Museum, könnte man ohne Bedenken sagen: Schäpe hat das kleinste in Brandenburg. So aber bleibt die Frage unentschieden. Für die Schäper ist sie auch nicht von Bedeutung, schließlich heißt ihre Historien-Galerie mit Bedacht Fünf-Minuten-Museum, weil der Besucher die Schau in fünf Minuten absolvieren kann, wenn er will.

Er kann freilich auch genauer hinsehen, dann braucht er eine Stunde. Die Schäper haben ihr gerade eröffnetes Museum wie Großmutters Stube eingerichtet – mit alten Sofa, Sessel, Tisch und Kommode. Wer auf dem Sofa Platz nimmt, kann im Schäper Fotoalbum blättern, das auf dem Tisch liegt. Und wer von den Bildern nicht genug kriegen kann – im Museum gibt es fünf Fotoalben.

5-minuten-museumHereinspaziert: Schäpes kleines Museum hat in der Saison täglich geöffnet. Bis 1964 war dort die alte Schmiede drin. – Quelle: Jens Steglich

Freitag, 13. Mai 2016|Aktuelles|

Museum eröffnet!

Am 1. Mai war es nun soweit. Das „5 Minuten Museum“ ist eröffnet. In dem kleine Gebäude, welches einst die Dorfschmiede war, können Gäste nun eine kleine Reise durch die Geschichte unseres kleinen Dorfes machen. Alte Möbel, Fotos aus den letzten 120 Jahren und viele Informationen zur Geschichte des Ortes und der Schinkel Kirche in Schäpe gibt es zu entdecken.

Gleich neben dem Museum findet sich eine geschmiedete Spendenbox, um weiter Geld zu sammeln. 3 Bauabschnitte an der Kirche sind Geschichte. 2 weitere gilt es noch zu „stemmen“. Besuchen Sie Schäpe, besuchen Sie das 5 Minuten Museum und spenden Sie, um den Weiterbau an unserer Kirche zu unterstützen.

Freitag, 13. Mai 2016|Aktuelles|

Bauabschnitt beendet

Ende 2015 ging’s los und nun ist auch der dritte Bauabschnitte beendet. Die Giebel haben neuen Putz (Kassetten Putz wie zum Bau der Kirche 1827) und Farbe bekommen. Es lässt sich nun sehr gut erahnen in wie schön die Kirche nach Fertigstellung (2017/2018) aussehen wird.

Freitag, 13. Mai 2016|Aktuelles|

Ein Mini-Museum für die Rettung der Kirche

Schäpe ist bald um eine kleine Attraktion reicher. Im Dorf wird derzeit die alte Schmiede in ein Fünf-Minuten-Museum verwandelt.

Mini-Museum-fuer-Rettung-der-Kirche Das Mini-Museum soll wie Großmutters Stube eingerichtet werden und mit dazu beitragen, Geld für die Rettung der Schäper Schinkel-Kirche einzunehmen. Mit originellen Ideen versuchen die Schäper, Geld für die Rettung ihrer Schinkelkirche aufzutreiben. 220 000 Euro werden für die Sanierung noch gebraucht, sagt Ortsvorsteher Axel Grüsner. Für das Gotteshaus wird erstmalig eine Spendengala organisiert, die zusätzliche Einnahmen bringen soll. Außerdem wird im Dorf gerade die alte Schmiede in ein Fünf-Minuten-Museum verwandelt. Am künftigen Mini-Museum wird eine selbstgeschmiedete Spendenbox hängen, erzählt Hartwig Remy, Vorsitzender des Fördervereins Schinkel-Kirche Schäpe. Die Box soll Museumsbesucher animieren, eine Gabe für die Kirchensanierung einzuwerfen.

Das Fünf-Minuten-Museum richten die Schäper wie Großmutters Stube ein – mit Sofa, Tisch und Kommode. Wer auf dem Sofa Platz nimmt, kann sich Schäpe in früheren Zeiten ansehen. Auf dem Tisch werden Fotoalben mit historischen Bildern liegen. Den Namen des Museums, das zur Eröffnung der diesjährigen Spargelsaison im April empfangsbereit sein soll, erfand ein Ortsbewohner. Weil es so winzig ist, kann der Besucher in fünf Minuten wieder draußen sein und sich den anderen Hinguckern widmen – dem Spargelhof Jakobs zum Beispiel, der jedes Jahr, wenn das Edelgemüse Saison hat, tausende Menschen anzieht. Oder der Schäpe-Gast schaut sich die Schinkelkirche an, die derzeit freilich teilweise eingerüstet ist. „Momentan laufen Putzarbeiten an einem Giebel des Kirchenschiffs“, sagt Grüsner. Gut die Hälfte der Wegstrecke ist bei der Kirchensanierung aber schon geschafft. Noch 2010 stand es schlecht um das Wahrzeichen. Vom Turmdach flogen die Ziegel herunter, es regnete rein. „Es war fünf vor Zwölf“, so Grüsner. Damals gründete sich der Förderverein, der sich die Rettung des Gotteshauses zum Ziel setzte. Inzwischen sind 280 000  Euro in die Sanierung geflossen. Der Dachstuhl im Turm musste komplett ersetzt werden, weil es längere Zeit reingeregnet hatte.

Was ist noch zu tun? Mit den noch benötigten 220 000 Euro soll der Fassadenputz und der Innenausbau finanziert werden. Und die Kirche soll ihre Turmuhr wiederbekommen, die in den 1960er Jahren aufhörte zu schlagen. Für die Turmuhr werden etwa 10 000 Euro gebraucht, weiß Fördervereinschef Hartwig Remy. Die Spendengala läuft unter dem Motto: Kirche bauen und Spaß haben, sagt Ortschef Axel Grüsner, der die Vorfinanzierung übernimmt. Für den Spaß sorgt Komödiantin Meltem Kaptan. Die Gala war eigentlich am 6. März geplant, musste wegen einer Erkrankung der Künstlerin aber verschoben werden. Die Gala findet nun „zwischen Mai und Juli statt“. Und die Schäper hoffen auf Fördermittel, die die Stadt Beelitz für die Kirche beantragt. Wenn alles gut läuft, kann das Sanierungswerk Ende 2018 vollendet werden, sagt Grüsner. Die Kirche soll dann Gotteshaus und weltliches Begegnungszentrum zugleich sein und wieder die Uhrzeit anzeigen.

Von Jens Steglich

Den Original-Artikel finden Sie unter diesem Link:
http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Ein-Mini-Museum-fuer-die-Rettung-der-Kirche

Montag, 7. März 2016|Aktuelles|

Syrische Gäste umgezogen!

Hilft-Herz-1000pxAm 24. Februar sind unsere Gäste aus Syrien (und anderen Ländern im Kriegszustand) umgezogen. Von Schäpe ging es nach Beelitz-Schönefeld. Wir wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute! Gleichzeitig sagen wir „Tausend Dank“ an alle Helfer/innen und Unterstützer/innen!  Durch ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass die letzten 6 Monate von Frieden und Freundschaft geprägt waren.

Montag, 7. März 2016|Aktuelles|

Schäpe hilft !

Eine Initiative für die Hilfe syrischer Flüchtlinge des Fördervereins Schinkel-Kirche Schäpe e. V.

Wir sind eine Initiative von ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern zur Unterstützung von 90 syrischen Asylbewerbern in der eigenen Gemeinde Schäpe bei Beelitz. Die Initiative ist Teil des Fördervereins Schinkel-Kirche Schäpe e. V.

Wir erledigen Fahrdienste zum Einkaufen und begleiten Arztbesuche. Versorgen mit Kleidung und Schuhen, wir geben 3x wöchentlich Deutschunterricht im Gemeindehaus. Die Initiative hilft bei Behördengängen und dem Ausfüllen von Anträgen. Wir veranstalten Integrationstreffen wie Begegnungsfeste und koordinieren jede notwendige Unterstützung. In der zweiten Phase der Integration unterstützen wir die Job- und Wohnungssuche und bilden Patenschaften mit den Syrern.

Wir benötigen dringend Geldspenden für unsere Integrationsarbeit. Jede kleine Spende hilft! Über unseren Förderverein Schinkel-Kirche Schäpe e.V. ist die Ausstellung von Spendenbescheinigungen möglich. Hierzu geben Sie bitte Ihre Adresse in der Überweisung an. Bitte nutzen Sie dafür unsere Spendenseite  auf der Sie neben der Bankverbindung auch die Möglichkeit haben, PayPal zu nutzen.

Unsere aktuellen Gesuche für Sachspenden finden Sie hier im Hilfeportal von HelpTo unter Potsdam-Mittelmark:
http://pm.helpto.de/de/profile/schaepe-hilft-eine-initiative-fuer-die-hilfe-syrischer-fluechtlinge-des-foerdervereins

Begegnungsfest in Schäpe mit Syrern und Einwohnern im Gemeindehaus im Oktober 2015

 

Es wurden syrische Spezialitäten  zubereitet, eine Hüpfburg  aufgestellt, auf dem Bolzplatz Fußball gespielt. Im Gemeindehaus haben wir alte historische Glasplattenfotos auf Leinwand reproduziert und ausgestellt und die Geschichte von Schäpe anhand vieler alter Fotos gezeigt. Aber es lief auch eine Diashow auf einem Notebook in der die zerstörte Heimat der Syrer  gezeigt wurde. Es war eine gelungene Begegnung mit neuen Bekanntschaften und Erfahrungen für alle Beteiligten.

 

Wilkommenskultur-Ausflug ins Olympiastadion

Eine Auszeit vom langweiligen Campleben war der Ausflug zum Bundesligaspiel Hertha BSC gegen Bayer Leverkusen. Auf der Fahrt zum Spiel wurden die eingängigen Schlachtrufe – Ha Ho he, Hertha BSC – geübt und auch sofort zum Spielbeginn in die Tat umgesetzt. Der Dank von allen geht an Mirko Kramer aus der Initiative Schäpe hilft, der als echter Herthaner mit guten Verbindungen zum Berliner Fußballclub die Tickets besorgt hatte.

Dienstag, 17. November 2015|Aktuelles|

Axel Grüsner

Axel Grüsner ist mein Name und was gibt es über mich zu wissen? Als freiberuflicher Trainer und Coach bin ich vor allem für Führungskräfte tätig. In Gruppen-Seminaren, aber auch im Rahmen individueller Einzel-Trainings lernen Teilnehmer die Grundfähigkeiten der Führungsarbeit. Mein Credo: Leistungsorientierung und hohe soziale Kompetenz wirksam vereinen. Meine eigene Karriere führte mich vom Handwerk über die Industrie bis in den Dienstleistungssektor.

Vor meiner Selbständigkeit war ich Director Training in einem weltweit agierenden Konzern und betreute mit meinem Team bundesweit 14 Standorte. Aufgabe und persönliches Ziel war es, Führungskräfte in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen sowie Nachwuchstalente im Unternehmen aufzuspüren und sie fit für ihre neue Führungsaufgabe zu machen. Über 4.000 Mitarbeiter profitierten so von einer gut ausgebildeten Führungsebene und der Chance, selbst in leitende Positionen aufzusteigen. Die Erfahrungen aus dieser Zeit gebe ich an die Teilnehmer meiner Trainings weiter.

Und der Privatmensch Axel Grüsner? Aus mir, dem Ur-Berliner, ist inzwischen ein überzeugter Brandenburger geworden. Gemeinsam mit Frau und 2 Töchtern habe ich die Einwohnerzahl von Schäpe im Fläming deutlich erhöht. Wir alle haben hier unser Zuhause gefunden und beziehen aus der Ruhe und der Natur Kraft und Antrieb. Meine Leidenschaft für konstruktive Führungsarbeit macht jedoch auch vor der ländlichen Idylle nicht halt. Und so bin ich seit dem Frühsommer 2014 Bürgermeister meines Heimatdorfes. Was für Nachwuchskräfte und Top-Manager gilt, gilt eben auch für mich: Man lernt nie aus.

Donnerstag, 8. Oktober 2015|Persönliches|

Mit Kunst gegen Raser

Schilder, Pflanzkübel, Bodenwellen: Es gibt viele Möglichkeiten, Autofahrer zur Vorsicht zu mahnen – und an so ziemlich jede hat man sich mittlerweile gewöhnt. Die Beelitzer Ortsteile Schäpe und Salzbrunn gehen jetzt neue Wege und schreiten mithilfe der Kunst gegen Raser zu Felde. Lebensgroße Betonfiguren in leuchtenden Neonfarben weisen pünktlich zum Schulanfang an besonders markanten Stellen darauf hin, dass in den Orten Kinder unterwegs sind.

Kunst-gegen-Raser-Blog

Geschaffen hat die laufenden, kletternden und winkenden Kleinkinder der spanisch-stämmige Bildhauer José Nuevo (Im Bild rechts neben Axel Grüsner, Ortsvorsteher von Schäpe). Sein Haus in Salzbrunn befindet sich direkt gegenüber dem Gemeindezentrum mit neuem Spielplatz. „So kurz vor dem Ortsausgang fahren die Autos häufig schneller als erlaubt, so habe ich mir überlegt, was man dagegen tun könnte“, berichtet er. Statt abgestraft zu werden, sollen die Autofahrer lieber etwas fürs Auge geboten bekommen, an dem sie dann langsam vorbeifahren.

Mit den Figuren hat der Künstler die Figuren von den gelben „Freiwillig-30“-Schildern auf seine Art interpretiert. Einen Teil der Arbeit hat er gesponsert, indem er den Orten einen Sonderpreis gemacht hat. Nuevo hat schon in vielen Ecken der Spargelstadt seine Spuren hinterlassen, unter anderem mit der Installation von den vier um einen Tisch schwebenden Stühlen auf der Festwiese und dem Brunnen im Lustgarten.

In Schäpe haben die Bürger aus eigener Tasche für die drei Figuren zusammengelegt. Der kleine Ort ist mit seinem Spargelhof und dem Gestüt vor allem an den Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Lkws, Autos und Motorräder würden aber häufig auch einfach „durchrauschen“, wie Ortsvorsteher Axel Grüsner erzählt. Seit heute „bremsen“ nun zwei der quietschbunten Figuren an den Ortseingängen und eine dritte gegenüber der Kirche an der Straße zum Gemeindezentrum. Dort seien häufig Kinder unterwegs, berichtet Ortsvorsteher Axel Grüsner. Rund ein Dutzend Knirpse lebt und spielt in Schäpe.

Der Bereich vor dem Gemeindezentrum ist seit April Tempo-30-Zone, aber selbst viele Einheimische hätten die neuen Schilder noch nicht wahrgenommen, erzählt Ortsvorsteher Grüsner. „Es braucht manchmal noch stärkere optische Reize, um etwas zu erreichen. Und außerdem haben wir jetzt drei echte „José Nuevos“ im Dorf“, sagt der Ortsvorsteher.

Sonntag, 6. September 2015|Aktuelles|

Rosencarree öffnet die Tore

Der Zucht- und Ausbildungsstall Rosencarree und der benachbarte Rosenhof öffnen ihre Tore. Im Rahmen der 21. Brandenburger Landpartie sollen Besucher am 13. und 14. Juni jeweils von 13 bis 17 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Dafür hat der Betrieb gemeinsam mit dem Reitverein Rosencarree ein attraktives Programm zusammengestellt.

Reithof_Rosencarree

Die Gäste sollen einerseits einen möglichst unverfälschten Blick in die Stallarbeit erhalten. Sie können erleben, wie die Pferde geführt, geputzt, gesattelt, aufgezäumt und geritten werden. Andererseits werden ihnen auch Highlights geboten wie Dressurlektionen der schweren Klasse, die Ausbildung eines Jungpferdes und die Trainerarbeit. Führungen durch das Betriebsgelände wie auch durch den benachbarten Rosenhof, auf dem die Stuten und Fohlen stehen, runden das Programm ab.

Für die kleinen Gäste steht ein besonderes Angebot bereit. Sie können auf einem Pony ihre Runden drehen, an einer Schnitzeljagd über das Betriebsgelände und einem Pferdequiz teilnehmen, bei dem interessante Gewinne warten.

Mit Kaffee, Kuchen und Getränken ist auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Montag, 25. Mai 2015|Aktuelles|